Ästhetische Zahnmedizin 

Zahnaufhellung/Bleaching

Durch verschiedene Lebensmittel werden die Zähne über die Jahre gelblich oder gräulich. Die erste Hilfe dafür ist die professionelle Zahnreinigung. Wenn die Verfärbungen auch danach noch sichtbar sind, könnte eine Bleaching-Behandlung sinnvoll sein. Dabei unterscheidet man zwei Verfahren: ob man die Behandlung in der Praxis (In-Office-Bleaching) oder Zuhause (Home-Bleaching) durchführt. Welche Behandlungsmethode passend ist, kann man nach einer klinischen Untersuchung in einem individuellen Gespräch mit dem Patienten festlegen.
Bei dem In-Office-Bleaching werden die Zähne mit hochwirksamen Substanzen gebleicht. Das Zahnfleisch wird während der Behandlung mit speziellen Mitteln geschützt. Die Behandlung dauert ca. 1 Stunde und kann wiederholt werden bis man das gewünschte Ergebnis erzielt hat.

Für das Home-Bleaching werden am Anfang der Behandlung Abformungen gemacht. Auf den Modellen stellt man dann eine s.g individuelle Bleaching-Schiene her. Das Bleichmittel wird nach genausten Anweisungen zur Verwendung dem Patienten mitgegeben und engmaschig in der Praxis kontrolliert.

Internes Bleichen

Diese Methode kommt zum Einsatz bei einzelnen Zähnen, die nach einer Wurzelkanalbehandlung dunkler geworden sind. Zuerst wird die Wurzelbehandlung kritisch beurteilt und bei Undichtigkeiten revidiert (erneute Wurzelkanalbehandlung und Wurzelfüllung). Bei intakter Wurzelfüllung wird der Wurzelkanal abgedeckt und das Aufhellungsmittel wird in den Zahn eingebracht. Der Zugang wird dicht verschlossen und das Mittel bleibt für ein paar Tage bis zu einer Woche im Zahn. Dieser Prozess wird wiederholt bis man das gewünschte Ergebnis erzielt hat.
Danach wird das Mittel entfernt und der Zugang wird durch eine definitive Kompositfüllung verschlossen.

Veneers

Vor jeder Behandlung mit Veneers muss zunächst eine gründliche Befundung und Planung gemacht werden. Die individuellen Wünsche des Patienten werden ausführlich besprochen. Vor jeder Behandlung werden Fotos und gegebenenfalls Videos gemacht. Diese Daten werden in ein spezielles Programm übertragen, das die Ästhetik im Vorfeld veranschaulichen lässt. Die Versorgung wird digital geplant und mit dem Patienten besprochen. Es wird ein Wax-Up auf das Zahnmodell gemacht und die Zielsituation im Mund mit einem Mock-Up demonstriert. So haben Patienten die Möglichkeit die Zielsituation direkt im Mund zu sehen und mit dem Behandler zu besprechen. Nach Entscheidungsfindung werden die Zähne in der Regel sehr substanzschonend präpariert. Auch hier erfolgt ein Scan und die Veneers werden digital entworfen und aus einem Keramikblock gefräst.

Non-Prep-Veneers

Diese Methode ist sehr schonend für die Zähne. Hier wird keine Zahnhartsubstanz abgetragen.
Sie setzt allerdings voraus, dass genug Platz für die geplante Restauration vorhanden ist. Sie eignet sich gut z.B. für den Lückenschluss der multiplen Diastema im Frontzahnbereich. Ob dieses Verfahren möglich ist, wird nach einer klinischen Untersuchung festgestellt.

Composite-Bonding

Kleinere oder manchmal auch größere Korrekturen können mit s.g Composite-Bonding oder Composite-Veneers vorgenommen werden.
Dabei wird in direkter Technik der Zahn künstlerisch mit verschiedenen Compositen und Effektfarben aufgebaut. Eine anschließende Hochglanzpolitur schützt den Zahn vor Verfärbungen.

Digital-Smile-Design (DSD)

Alle ästhetischen Rehabilitationen werden mit DSD geplant. Diese Augmented-Reality-Software ermöglicht uns das Ergebnis unserer Behandlung schon vor der Behandlung zu sehen. Somit können wir alles genau mit unseren Patienten planen. Somit wird der Patient in diesem Prozess mit involviert und kann sein zukünftiges Aussehen mitbestimmen.