Mehr als jedes vierte Kind erleidet bis zum fünften Lebensjahr Verletzungen an den oberen Schneidezähnen (Frontzahntraumata). Schon ein simpler Schlag kann dazu führen, dass der Schneidezahn abstirbt und später dunkel wird. Oder es brechen Teile des Schneidezahnes ab, Zähne werden verschoben, das Zahnfleisch verletzt. In manchen Fällen werden Zähne sogar mit der Wurzel ausgeschlagen. „Retten“ Sie den Zahn (Zahnteil) und gehen Sie schnell mit dem Kind zum Zahnarzt.

Für den Transport dieser Zähne wurde die Zahnrettungsbox entwickelt. Sie enthält eine Nährlösung, die die Zellen des ausgeschlagenen Zahnes am Leben erhält. Diese Zahnrettungsbox ist in Deutschland in Apotheken erhältlich. Ist keine Zahnrettungsbox greifbar, dann tut’s auch ein verschließbarer Behälter mit Milch. Notfalls kann der Verletzte den Zahn oder das Zahnstück auch unter der Zunge transportieren. Je eher ein ausgeschlagener Zahn vom Zahnarzt wieder eingesetzt wird, desto besser sind die Chancen, dass er überlebt und problemlos einheilt.

Die gesundheitlichen und finanziellen Folgen solcher Schäden können erheblich sein, wenn sie nicht umgehend versorgt werden. Bakterien können sich in einer Zahnfraktur (Bruch, Riss) festsetzen, die Wurzel schädigen und den Zahn absterben lassen beziehungsweise das Kieferwachstum beeinträchtigen. Dabei treten Spätschäden bisweilen noch fünf bis zehn Jahre nach dem Unfall auf.

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